Startseite
Über mich
Veranstaltungen
Kontakt
Literatur
Häufig gestellte Fragen
Links
Impressum
Leseprobe Drucken E-Mail PDF
Artikel Index
Seite1
Seite2
Seite3
Seite4
Seite5

Warzen sind harmlose Neubildungen der Haut. Das Problem im Zusammenhang mit Warzen ist, dass ihre Bedeutung als Miasmenindikator und Hemmungspunkt der chronischen Krankheiten nur wenigen Behandlern und Patienten bekannt ist. Daraus resultiert die Betrachtung von Warzen als lästige äußerliche Übel, die es unter allen Umständen von der Haut zu entfernen gilt. Dazu stehen diverse Möglichkeiten zur Verfügung, wie zum Beispiel chirurgische Entfernung, Vereisen oder Ausbrennen. Diese Vorgehensweise der Unterdrückung von Warzen ist jedoch für die Gesundheit der Patienten immer von Nachteil, wie dieses Buch zeigen wird. Warzen werden auch heute noch so leichtfertig von der Haut entfernt wie vor zweihundert Jahren, als Samuel Hahnemann schon deutlich auf die Gefahren einer äußeren Behandlung von Hauterkrankungen hingewiesen hat.

Dieses Buch soll über die Bedeutung der Warzen informieren. Und wenn es durch diese Aufklärung möglich ist, in dem einen oder anderen Fall zu verhindern, dass Warzen durch äußere Behandlungen entfernt werden, dann wäre für die Gesunderhaltung dieser Menschen schon viel gewonnen. Zunächst habe ich die klinische Sichtweise von Warzen deutlich gemacht. Wenn man die naturheilkundliche Betrachtungsweise dazunimmt und vergleicht, dann sieht man, dass die allgemeine Naturheilkunde und die Schulmedizin in Bezug auf die Behandlung von Warzen gar nicht weit voneinander entfernt sind. Die Bedeutung der Warzen in der Homöopathie unterscheidet sich jedoch von beiden so sehr, dass es sich lohnt, hier genauer hinzusehen.Eine kleine Einführung in die Miasmenlehre Hahnemanns mit der Weiterentwicklung durch seine Nachfolger und das Kapitel über die Folgen der Unterdrückung von Warzen machen deutlich, dass eine gewisse Besonnenheit im Umgang mit Warzen durchaus angebracht ist. Ein weiter gehendes Erarbeiten der Miasmenlehre ist durch die Werke von Samuel Hahnemann und seiner Nachfolger J. H. Allen, J. C. Burnett, J. H. Clarke, G. Risch, Y. Laborde und vieler anderer möglich. Die Fallbeschreibungen, die zum Teil der alten Literatur entnommen sind und zum Teil aus meiner Praxisarbeit stammen, illustrieren die Erkenntnisse der vorherigen Kapitel.



Ilka-Dunja Timm · Schulstraße 71 · 25377 Kollmar · Tel. 04128-9629